Arten von Plagiaten 

Direktes Plagiat

Beginnen wir mit der bekanntesten Form des Plagiats, dem direkten Plagiat. Dieses liegt vor, wenn man Sätze oder Zitate verwendet, ohne den ursprünglichen Autor bzw. die Quelle anzugeben. Wenn eine Idee absichtlich Wort für Wort kopiert und nicht zitiert wird, gilt sie als gestohlen oder direkt plagiiert.

Mosaikplagiat

Mosaikplagiat ist eine weitere häufige Methode, fremdes Gedankengut für sich zu beanspruchen. Im Gegensatz zum direkten Plagiat werden hierbei die Zitate aus einem Originaltext mit Synonymen ersetzt, sodass der Text dennoch dieselbe Idee vermittelt. Auch hier ist das Zitieren äußerst wichtig, da die Bedeutung des Textes weiterhin auf dem geistigen Eigentum einer anderen Person beruht.

Komplettes Plagiat

Während direktes Plagiat und Mosaikplagiat sich nur auf ausgewählte Zitate beziehen, liegt komplettes Plagiat vor, wenn ein Autor ein Werk einreicht, das vollständig von jemand anderem verfasst wurde, und es als sein eigenes ausgibt. Die Praxis, jemanden dafür zu bezahlen, einen Aufsatz zu schreiben, gibt es schon seit Langem, hat sich in den letzten Jahren jedoch zu einem beliebten Geschäftsmodell entwickelt. „Aufsatz-Helfer“ in sozialen Medien und Online-Diensten bieten an, Texte gegen Gebühr zu erstellen – was eindeutig als Plagiat gilt.

Paraphrasiertes Plagiat

Diese Art des Plagiats ähnelt dem Mosaikplagiat. Während beim Mosaikplagiat Wörter durch Synonyme ersetzt werden, wird beim paraphrasierten Plagiat der gestohlene Text so umformuliert, dass zwar dieselben Wörter verwendet, jedoch deren Reihenfolge verändert wird. Dadurch wird der Originaltext umgeschrieben, ohne dass die ursprüngliche Quelle zitiert wird.

Zufälliges Plagiat

Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Ein Studierender in einer Prüfungsphase – gestresst und bemüht, Fristen einzuhalten, während er kaum Schlaf bekommt. In diesem Fall kann es passieren, dass der Studierende ein Zitat einfügt und dabei die Zitierregeln vergisst oder das Zitat überhaupt nicht angibt. Fehler passieren, und diese Art des Plagiats ist bei eiligen Abgaben häufig, wenn etwas falsch zitiert oder gar nicht zitiert wird. Daher ist es wichtig zu betonen, dass manche Formen von Plagiat subjektiv sein können – die Fähigkeit, sie zu erkennen, ist ein Schritt in Richtung korrekten wissenschaftlichen Schreibens.

Selbstplagiat

Dies ist der Fall, wenn Sie bereits veröffentlichte Arbeiten haben und nun eine Fortsetzung schreiben, bei der Sie einige Ihrer alten Formulierungen in das neue Papier kopieren, ohne diese zu zitieren. Genau hier tritt Selbstplagiat auf. Das Konzept des Selbstplagiats mag schwer verständlich sein, da die Worte und Erkenntnisse derselben Person entstammen. Dennoch ist es wichtig, dies zu vermeiden, da Quellenangaben die bereits vorhandenen Ideen bestätigen und somit die neuen Erkenntnisse im aktualisierten Text hervorheben. Außerdem sichert korrektes Zitieren die Urheber- und Veröffentlichungsrechte der Zeitschriften, wenn die neue Forschung Beobachtungen aus früheren Publikationen beinhaltet.

Quellenbasiertes Plagiat

Abschließend betrachten wir das quellenbasierte Plagiat. Diese Form des Plagiats tritt auf, wenn ein Autor eine falsche Informationsquelle verwendet oder nur eine von zwei Quellen zitiert. Es ist, als würde man in seinem Text „Luke, ich bin dein Vater“ zitieren, obwohl das eigentliche Zitat „Nein, ich bin dein Vater“ lautet. Es ist entscheidend, stets den Überblick über alle Quellen zu behalten und alle Autoren beim Zitieren zu nennen.


Zum Abschluss betrachten wir das quellenbasierte Plagiat. Diese Art des Plagiats tritt auf, wenn ein Autor eine falsche Informationsquelle verwendet oder nur eine von zwei Quellen zitiert. Es ist vergleichbar mit der falschen Zitierung von „Luke, ich bin dein Vater“, während das eigentliche Zitat „Nein, ich bin dein Vater“ lautet. Es ist entscheidend, stets den Überblick über alle Quellen zu behalten und alle Autoren beim Zitieren korrekt anzugeben.